Die etwa 12–14 Tage zwischen dem Embryotransfer und dem Schwangerschaftstest sind für die meisten Paare „die längsten zwei Wochen“. Dieser Leitfaden soll Ihnen helfen, diese Zeit ruhiger zu überstehen.
Was ist in den ersten Tagen normal?
- Leichte Unterleibsschmerzen und menstruationsähnliche Krämpfe
- Leichte Schmierblutungen (möglicherweise eine Einnistungsblutung)
- Spannungsgefühl in der Brust und Blähungen – teilweise eine Wirkung der Progesteronunterstützung
Ob diese Symptome auftreten oder nicht, sagt nichts über das Ergebnis aus. Das Suchen nach Symptomen steigert nur die Anspannung; die Signale des Körpers sind in dieser Zeit irreführend.
Was Sie tun – und was Sie vermeiden sollten
- Kehren Sie in Ihren normalen Alltag zurück – strenge Bettruhe verbessert die Erfolgsaussichten nachweislich nicht und kann sogar die Durchblutung verlangsamen
- Vermeiden Sie schweres Heben und intensiven Sport; Spazierengehen ist unbedenklich
- Lassen Sie Ihre Medikamente nicht aus, insbesondere die Progesteronunterstützung
- Trinken Sie ausreichend Wasser; vermeiden Sie Verstopfung
- Rufen Sie bei Fieber über 38 °C, starken Bauchschmerzen oder starken Blutungen sofort Ihr Zentrum an
Wann sollten Sie testen?
Urintests für zu Hause können in dieser Phase irreführend sein: Das hCG aus der Auslösespritze kann falsch positive Ergebnisse verursachen, und ein zu früher Test kann falsch negativ ausfallen. Für ein zuverlässiges Ergebnis ist ein Beta-hCG-Bluttest 12 Tage nach dem Transfer erforderlich. Wie auch immer Ihr Ergebnis ausfällt: Den nächsten Schritt planen Sie gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt – auf diesem Weg sind Sie nicht allein.
