Ernährung allein garantiert keinen IVF-Erfolg – doch die richtige Ernährung stärkt das Fundament, auf dem die Behandlung aufbaut. Da Eizellen und Spermien etwa 3 Monate zum Reifen brauchen, ist es ideal, die Ernährung mindestens 3 Monate vor Behandlungsbeginn umzustellen.
Was auf den Teller gehört
- Mittelmeerküche: Studien zeigen höhere IVF-Erfolgsraten bei Frauen, die sich überwiegend von Olivenöl, Fisch, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten ernähren
- Omega-3: Lachs, Sardinen, Walnüsse – stehen mit Eizellqualität und Embryonalentwicklung in Zusammenhang
- Folat: dunkelgrünes Blattgemüse, Linsen; sollte schon vor der Schwangerschaft eingenommen werden, für die Entwicklung des Neuralrohrs
- Antioxidantien: buntes Obst und Gemüse, Heidelbeeren – schützen die DNA von Eizellen und Spermien vor oxidativem Stress
- Vitamin D: ein Mangel ist häufig; lassen Sie Ihren Spiegel bestimmen und bei Bedarf ausgleichen
Was Sie meiden sollten
- Transfette und stark verarbeitete Lebensmittel
- Zuckerhaltige Getränke und eine Ernährung mit vielen raffinierten Kohlenhydraten
- Alkohol (während der Behandlung vollständig) und Rauchen
- Mehr als 200 mg Koffein pro Tag (etwa 2 Tassen Kaffee)
Das gilt auch für Männer
Die Spermienqualität wird unmittelbar von der Ernährung beeinflusst: Zink (Kürbiskerne, Fleisch), Selen (Walnüsse, Fisch) sowie die Vitamine C und E stehen mit Spermienzahl und -beweglichkeit in Zusammenhang. Die Behandlung ist Teamarbeit – wenn Sie Ihre Essgewohnheiten als Paar gemeinsam umstellen, fällt der ganze Weg körperlich wie seelisch leichter.
